Disce ludensDie Latein-Lern-App

Latein-Lernprogramm · seit 1997

Latein lernen, als säße ein guter Lehrer daneben.

Disce ludens führt Schritt für Schritt durch Formen, Satzlehre und Vokabeln. Hilfen kosten nichts, die Lösung schon. Entstanden aus 30 Jahren Lateinunterricht von Thomas Wegener.

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Disce ludens I · Stunde 8 · Satzglied-Trainer

Mater et pater pueros iam ad ianuam exspectant.

Welches Satzglied ist markiert?

  • Subjekt
  • Prädikat
  • Akkusativobjekt (richtig)
  • Adverbiale Bestimmung
© Disce ludens

Kurz gesagt

Disce ludens ist ein Latein-Lernprogramm: 69 Lektionen zu Formen und Satzlehre, ein Übersetzungstrainer mit Sätzen nach Caesar und ein Vokabeltrainer mit 1.565 Vokabeln. Geschrieben hat es der Lateinlehrer Thomas Wegener; heute läuft es als Web-App ohne Werbung, für Kinder und Schüler ohne Tracking, die Demo ist kostenlos.

Latein scheitert selten am Willen

Es scheitert an Endungen, die nicht sitzen, an Sätzen, in denen man das Prädikat nicht findet, und an Hausaufgaben, bei denen niemand helfen kann. Viele Eltern hatten selbst kein Latein, und Nachhilfe kostet jede Woche Geld.

Disce ludens übt genau diese Stellen: jede Form, jedes Satzglied, Schritt für Schritt, mit Hilfen, die den Weg zeigen, ohne die Antwort zu verraten.

Zwei Darstellungen, dieselben Übungen

Umschalten geht jederzeit, auch mitten in der Stunde. Fortschritt und Fehler bleiben erhalten.

Neuzeit-Modus: Satzglied-Trainer mit dem Satz „Lucius et Marcus amici boni sunt.“ und sieben Antwortknöpfen
Neuzeit – modern, gut lesbar, barrierearm
Nostalgie-Modus: Karte aus der Stunde zum Nominativ mit gezeichneten Sklaven, die Säcke tragen, und den Sätzen „Syrus et Germanus servi sunt.“ und „Servi seduli sunt.“
Nostalgie – die Karten wie im Original von 1998, mit den Zeichnungen der Schüler
Neuzeit-Modus: Nach einer falschen Antwort zeigt Hilfe 1 von 2 einen Tipp; die Lösung kostet drei Fehlerpunkte
Hilfe statt Lösung – Tipps sind frei, die Lösung kostet Fehlerpunkte

Neuzeit auf dem Handy

Startseite der App auf dem Handy: Begrüßung „Salve, Lena!“ und die Programme Disce ludens I, Disce ludens II, Verte ludens und Vokabeltrainer
Programme
Übung „Wörter bilden“ auf dem Handy: zum deutschen Wort „Paul“ werden die Buchstaben P, a, u, l angetippt
Wörter bilden
Satzglied-Trainer auf dem Handy mit sieben Antwortknöpfen
Satzglieder bestimmen
Formenübung auf dem Handy: nach der falschen Antwort cupire zeigt Hilfe 1 von 2 einen Tipp, darunter Hilfe 2, Lösung für drei Fehlerpunkte und Prüfen
Hilfe statt Lösung

Der Nostalgie-Modus ist für Computer und Tablet gemacht; auf dem Handy läuft er im Querformat.

Drei Lernprogramme und ein Vokabeltrainer

Disce ludens I

Anfänger · 31 Stunden

Wortarten, Satzglieder, Deklinationen und Konjugationen: die Grundlagen. Formenlehre und Satzlehre greifen ineinander.

Disce ludens II

Fortgeschrittene · 31 Stunden

Die Fortsetzung: Konjunktiv, Partizipien, Infinitive, Gliedsätze und die großen Konstruktionen.

Verte ludens

Übersetzungstrainer · 7 Übungen

Sätze nach Caesar, Schritt für Schritt übersetzt: Vokabelangaben, entlastende Informationen und Fragen, die den Satz erschließen.

Vokabeltrainer

1.565 Vokabeln · 7 Fächer

Karteikasten nach Leitner: Was sitzt, wandert nach hinten; was nicht sitzt, kommt bald wieder. Getrennt für Latein → Deutsch und Deutsch → Latein.

Die Methode

Hilfe kostet nichts

Zu fast jeder Aufgabe gibt es gestufte Hilfen, die den Weg zeigen, ohne die Antwort zu verraten. Wer trotzdem die Lösung aufdeckt, bekommt dafür Fehlerpunkte.

Genau, aber fair

Antworten werden tolerant geprüft: Großschreibung am Satzanfang, Leerzeichen und Schlusspunkt zählen nicht. Bei Formen kommt es dagegen auf jeden Buchstaben an.

Lehrbuchunabhängig

Die Stunden folgen dem Stoff des Lateinunterrichts, nicht einem bestimmten Buch. Die empfohlene Reihenfolge stammt aus dem Original; jede Stunde lässt sich auch einzeln öffnen.

Nostalgie oder Neuzeit

Der Nostalgie-Modus zeigt die Übungen wie 1998. Der Neuzeit-Modus ist modern, gut lesbar und per Tastatur und Screenreader bedienbar. Umschalten geht jederzeit.

Warum das funktioniert

  • Abrufen statt Nachlesen. Wer Wissen aktiv abruft, behält es länger als beim bloßen Wiederlesen (Roediger & Karpicke, 2006). Jede Karte verlangt eine eigene Antwort.
  • Wiederholen im Abstand. Verteiltes Üben schlägt Pauken am Stück (Cepeda u. a., 2006). Der Vokabeltrainer holt Wörter nach 1, 3–4, 7, 14, 30, 90 und 180 Tagen zurück.
  • Gestufte Hilfe. Unterstützung, die nur so weit hilft wie nötig, lässt den Lernenden selbst ans Ziel kommen (Wood, Bruner & Ross, 1976). Erst Hilfe 1, dann Hilfe 2, dann – gegen Fehlerpunkte – die Lösung.
  • Sofortige Rückmeldung. Rückmeldung gehört zu den stärksten Einflüssen aufs Lernen (Hattie & Timperley, 2007). Disce ludens sagt nach jeder Antwort, ob sie stimmt.

Mehr zur Methode, mit einer Aufgabe zum Ausprobieren

Aus dem Unterricht, für den Unterricht

Thomas Wegener (1943–2025), Oberstudienrat, unterrichtete über Jahrzehnte Latein am Dillmann-Gymnasium in Stuttgart. Aus 30 Jahren Unterrichtserfahrung entstanden zwischen 1997 und 2005 drei Lernprogramme: zuerst auf dem Apple Macintosh mit HyperCard, später für Windows. Die Lektionen hat er im eigenen Unterricht erprobt, die Zeichnungen stammen von Schülerinnen und Schülern.

„Das Programm erscheint mir wertvoller denn je.“

Thomas Wegener, 2018

Einer seiner Schüler war Stephan Sigloch. Als Schüler half er bei den ersten Versionen mit; heute führt er das Programm als Web-App weiter – mit derselben Didaktik: dieselben Übungen, dieselben Hilfetexte, dieselbe Fehlerlogik. Disce ludens heißt „lerne spielend“.

Die ganze Geschichte: Über Disce ludens

Für Schulen und Eltern

  • Keine Werbung, kein Tracking bei Kindern. Google Analytics lädt nur, wenn beim Start „Erwachsene“ gewählt und eingewilligt wurde; bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften nie.
  • Demo ohne E-Mail-Adresse. Ausprobieren ohne Konto; für die eigene Lizenz ein Konto ohne Passwort, Schulen mit Klassencode.
  • Namen bleiben im Browser. Der Server kennt nur eine anonyme Kennung.
  • Lösungen bleiben auf dem Server. Antworten werden dort geprüft und lassen sich nicht aus der App auslesen.

Was Disce ludens nicht ist

Damit niemand enttäuscht wird:

  • Kein Wörterbuch. Der Vokabeltrainer umfasst 1.565 Vokabeln, keinen Gesamtwortschatz.
  • Keine Tonaufnahmen. Latein wird gelesen und geschrieben, nicht vorgesprochen.
  • Noch keine Ansicht für Lehrkräfte. Sie ist geplant.
  • Nicht offline. Die App braucht Internet, weil die Antworten auf dem Server geprüft werden.

Preise

Kostenlos ausprobieren: Disce ludens I Stunde 1–3 und der Vokabeltrainer mit 20 Vokabeln. In Disce ludens I und II ist der Vokabeltrainer enthalten.

Paketpro Jahreinmalig
Disce ludens I19 €39 €
Disce ludens II19 €39 €
Verte ludens19 €39 €
Vokabeltrainer einzeln9 €19 €
Alles zusammen39 €89 €

Zum Einordnen: Alles zusammen kostet einmalig so viel wie wenige Stunden Nachhilfe, und es übt jeden Tag.

Schulen: alles zusammen für 3 € je Schülerin oder Schüler und Jahr. Schullizenz anfragen.

Häufige Fragen

Was ist Disce ludens?

Disce ludens ist ein Latein-Lernprogramm mit 69 Lektionen, 4.260 Übungen und einem Vokabeltrainer. Es stammt vom Lateinlehrer Thomas Wegener und läuft heute als Web-App.

Für wen ist Disce ludens?

Für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte, die üben lassen wollen, und für Erwachsene, die Latein (wieder) lernen. Disce ludens II und Verte ludens führen bis zur Caesar-Lektüre.

Passt Disce ludens zu unserem Lateinbuch?

Ja. Disce ludens ist lehrbuchunabhängig und übt die Grammatik, die in jedem Lateinbuch vorkommt – ob Pontes, Campus, prima, Adeamus, Lumina oder Salto. Jede Stunde lässt sich einzeln öffnen, wenn das eigene Buch eine andere Reihenfolge hat.

Was kostet Disce ludens?

Die Demo ist kostenlos; jedes Programm kostet 19 € im Jahr oder 39 € einmalig, alles zusammen 39 € im Jahr oder 89 € einmalig. Schulen zahlen 3 € je Schülerin oder Schüler und Jahr.

Brauche ich ein Konto oder eine E-Mail-Adresse?

Zum Ausprobieren nicht: Die Demo läuft ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse. Für eine eigene Lizenz meldest du dich mit E-Mail-Adresse und Code an, ohne Passwort, und lernst dann auf bis zu 5 Geräten. Schulen nutzen einen Klassencode ohne E-Mail-Adressen.

Werden Daten der Kinder weitergegeben?

Nein. Werbung gibt es nie. Google Analytics lädt nur bei Erwachsenen, die beim Start „Erwachsene“ gewählt und eingewilligt haben; bei Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften nie. Namen bleiben im Browser, der Server kennt nur eine anonyme Kennung.

Läuft die App auf Tablet und Handy?

Ja, im Browser auf Computer, Tablet und Handy; Apps für iOS und Android sind geplant. Der Nostalgie-Modus ist für große Bildschirme gemacht und läuft auf dem Handy im Querformat.

Disce ludens.

Lerne spielend.

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